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Finanzen | Themenkatalog

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Archiv für die Kategorie ‘Finanzen’

Tagesgeld – Zinshopping lohnt noch immer

8. Dezember 2009 Keine Kommentare

In Zeiten in denen die Wohnnebenkosten in die Höhe schnellen und auch Lebensmittel immer teurer werden ist es nicht verwunderlich, dass deutsche Anleger versuchen das die höchste Rendite mit ihrem Geld zu erwirtschaften. Dass auch kleine Beträge auf einem Tagesgeld-Konto besser aufgehoben sind als auf einem Sparbuch oder einem unverzinsten Girokonto, ist hinlänglich bekannt. Zurzeit sind die Zinsen fürs Tagesgeld augenscheinlich zwar nicht sehr hoch, jedoch liegt die Teuerungsrate bei unter 0,5 Prozent. Geld auf einem Tagesgeldkonto zu „parken“ rentiert sich also mindestens noch genauso wie im vergangenen Jahr.

Bei derzeit üblichen Tagesgeld Zinsen von durchschnittlich 2,0% wäre es unsinnig sein das Geld auf einem nicht verzinsten Girokonto zu verwahren. Denn durch den Geldverfall würde das Angelegte auf einem solchen Konto, aber auch auf einem Sparbuch eher weniger werden. Um das Maximum aus einer Tagesgeldanlage herauszuholen ist jedoch einiges zu tun. Zinshopping heißt hier das Zauberwort. Das kann sich im Bereich Tagesgeld durchaus immer noch lohnen. Wo es ordentlich Zinsen gibt verraten diverse Vergleiche im Internet wie zum Beispiel auf http://tagesgeld-konto.net/vergleich.html.

Die meisten Banken bieten sogenannte Sonderverzinsungen nur für einen bestimmten Zeitraum an – meist sechs Monate. In dieser Zeit werden häufig die höchsten Tagesgeld-Zinsen gezahlt. Gern werden von den Banken auch Tagesgeld-Zinsstaffeln genutzt, um einen hohen Zins bewerben zu können. Dieser gilt dann aber beispielsweise nur bis zu einem bestimmten Anlagebetrag oder ist zeitlich befristet. Einträglicher sind jedoch die Sonderverzinsungen. Nach dem Aktionszeitraum kann der Zinshopper hier nämlich einfach den Tagesgeld-Anbieter wechseln und auf diese Weise wieder ein Tagesgeldkonto mit Höchstzins eröffnen.

Natürlich hat der Zinsvorteil durch den häufigen Wechsel der Konten auch einige Nachteile. Denn jede neue Kontoeröffnung erfolgt in Deutschland ausschließlich per Postidentverfahren. Der Anleger muss also jedes Mal aufs Neue zur Post und sich mit seinem Ausweis legitimieren. Das kostet Zeit und Nerven. Wer diese Anstrengung aber auf sich nimmt, wird immer mit der bestmöglichen Verzinsung belohnt. Egal welche Krise auch immer kommen mag.

Online Girokonto im Vergleich günstiger

8. Dezember 2009 Keine Kommentare

Die Kontoführung per Internet wird immer beliebter. Mehr und mehr Deutsche nutzen die Möglichkeit ihr Girokonto online zu führen. Es spricht auch mehr dafür als dagegen. Nach einer aktuellen Studie nutzt bereits jeder dritte Deutsche seinen Internetanschluss nicht nur für das tägliche Surfen im Netz, sondern auch für die alltäglichen Geldgeschäfte auf dem Girokonto, Festgeld- oder Tagesgeldkonto. Die Vorteile sind liegen auf der Hand:

Schnelle Überweisungen, rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag. Kontostände können sofort und jederzeit eingesehen werden ohne erst am Kontoauszugsdrucker anzustehen. Die Kosten für ein Online Girokonto sind oftmals sehr viel günstiger als für ein Girokonto bei einer Filialbank.

Ein großer Teil der der Girokonto Angebote von Direktbanken, sind ohne Bedingungen kostenlos in der Kontoführung. Hier wird meist kein monatlicher Grundbetrag eingefordert oder ein Mindestgeldeingang vorausgesetzt. Im Vergleich auf girokonto-vergleich.net finden Wechselwillige eine Handvoll interessanter Girokonto Produkte, die sogar noch mehr bieten als nur kostenfreie Kontoführung.

Bei den Girokonten der Deutschen Kreditbank – DKB oder dem Konto der Norisbank, Wüstenrotbank oder der Comdirect beispielsweise – die im Übrigen alle ohne Kontoführungsgebühren auskommen – finden Interessierte nützliche Features wie kostenlose Kreditkarten, günstige Dispokredite oder sogar eine Guthabenverzinsung.

Auch in Sachen Sicherheit hat sich in den letzten Jahren einiges getan. So werden Transaktionen heute beispielsweise nicht mehr nur mit einer einfachen Transaktionsnummer bestätigt, sondern in vielen Fällen bereits das sicherere iTAN bzw. mTAN Verfahren eingesetzt oder sogar die Möglichkeit des Bankings per HBCI-Chipkarte geboten. Kontoauszüge werden wahlweise im digitalen Postfach hinterlegt, oder kommen auf Wunsch sogar per Post nach Hause. Bargeld gibt’s bei einigen der oben genannten Banken an vielen Automaten – und oftmals sogar weltweit mit der Kreditkarte – kostenlos.

Wer noch nicht überzeugt ist, sollte einen Girokonto Vergleich machen und die Angebote einfach mal dem eigenen Konto gegenüberstellen. Die zu erreichende Zeit- und Geld- Ersparnis wird auch den einen oder anderen Skeptiker überzeugen.

Girokonto ohne Schufa – was beachten?

25. Oktober 2009 Keine Kommentare

Wer ein Girokonto eröffnen möchte, der muss in aller Regel eine lupenreine Schufaauskunft vorweisen können. Bereits ein einziger Negativeintrag aus der Vergangenheit reicht vielen Banken als Grund für eine Ablehnung des Kontoeröffnungsantrags. Immer mehr potentielle Kontoinhaber mit negativer Schufa entdecken daher das Girokonto ohne Schufa als echte Alternative zu gewöhnlichen Girokonten und den damit verbundenen Absagen.

Beim Girokonto ohne Schufa gibt es allerdings eine ganze Menge zu beachten. Denn nicht alle Angebote sind wirklich seriös. Viele Banken und vor allem Vermittler nutzen die Situation der Betroffenen aus und verlangen überteuerte Gebühren oder Vermittlungshonorare.

Ein Girokonto ohne Schufa sollte man daher grundsätzlich nur bei einer Bank eröffnen, bei der keine Vermittlungsprovision anfällt. Außerdem sollte man unbedingt auch darauf achten, dass das entsprechende Angebot keine zu hohen laufenden Kosten mit sich bringt. In vielen Fällen verlangen Banken Kontoführungsgebühren von über 100 Euro pro Jahr. Im Vergleich zu normalen Girokonten, die mittlerweile fast immer gebührenfrei geführt werden, viel Geld.

Weiterhin sollte der Leistungsumfang berücksichtigt werden. Dieser sollte immer im Kotext mit den anfallenden Kosten betrachtet werden.
Hierbei stellt sich vor allem die Frage nach eventuellen Zusatzkosten durch die anfallenden Buchungen. In vielen Fällen sind beispielsweise auch Überweisungen kostenpflichtig oder nur einige Überweisungen pro Monat kostenfrei.

Als einer der wichtigsten Faktoren im Zusammenhang mit dem Girokonto ohne Schufa sollte auch die Bargeldversorgung nicht vernachlässigt werden. In diesem Zusammenhang gilt es genau zu prüfen, zu welchen Konditionen Bargeldverfügungen möglich sind. Optimaler Weise befinden sich in der direkten Umgebung mehrere Geldautomaten, die eine kostenlose Bargeldversorgung sicherstellen.

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Das passende Geschäftskonto finden

25. Oktober 2009 Keine Kommentare

Ohne ein Geschäftskonto ist ein Geschäftsbetrieb in der heutigen Zeit nicht mehr ordnungsgemäß durchzuführen. Innerhalb eines Monats sind auf dem Konto zahlreiche Zu- und Abgänge zu verzeichnen. Es ist für den Geschäftsbetrieb daher äußerst wichtig, dass durch das kontoführende Kreditinstitut eine ordnungsgemäße Abrechnung erfolgt. Bei der Summe der Posten können sehr schnell hohe Summen auflaufen. Natürlich ist ebenso darauf zu achten, dass eine möglichst günstigste Kontoführung erlangt werden kann. Es könnten bei der Vielzahl der durchgeführten Buchungen sonst sehr schnell hohe monatliche Kosten entstehen. Dies wäre mit dem Wirtschaftlichkeitsprinzip eines Unternehmens nicht vereinbar.

Hinsichtlich des Dispositionskredits sollte mit der Bank ein vernünftiger Rahmen vereinbart werden. Es kann gelegentlich vorkommen, dass das Konto überzogen werden muss. Dies ist vor allen Dingen dann der Fall, wenn zum Beispiel Lieferanten bezahlt oder sonstige laufende Kosten getätigt werden müssen. Es sollte dann auf jeden Fall ein bezahlbarer Zinssatz ausgehandelt werden. Zu diesem Zweck empfiehlt es sich, einen neutralen Kontenvergleich durchzuführen. Dieser kann mit Sicherheit ein günstiges Firmenkonto ermitteln. Ebenso sollte die Bank, durch die das Geschäftskonto geführt wird, in der Lage sein, Anlagevorschläge für überschüssiges Geld zu unterbreiten.
Auch dies käme dem Betrieb zugute. Ein passendes Firmenkonto ist somit die Ausgangslage für einen funktionierenden Geschäftsbetrieb.

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Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienfinanzierung vermeiden

13. Oktober 2009 Keine Kommentare

Banken dürfen eine Vorfälligkeitsentschädigung als Ersatz für den ihnen entgangenen Gewinn berechnen, wenn der Kunde ein Immobiliendarlehen vorzeitig kündigt. Dieser Anspruch beschränkt sich auf Kredite mit einem festen Zinssatz, da variabel verzinste Darlehen ohnehin durch den Kunden gekündigt werden dürfen.

Die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung

Die Bank darf mit der Vorfälligkeitsentschädigung lediglich den ihr entgangenen Gewinn ausgleichen, so dass die Differenz aus den nicht mehr erzielten Zinseinnahmen und dem Ertrag bei einer erneuten Immobilienfinanzierung an einen weiteren Vertragspartner zur Berechnung kommen darf. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass der Zinssatz jedes Darlehens eine Risikoprämie enthält. Sobald der Kredit zurückgezahlt ist, besteht kein Ausfallrisiko mehr, dennoch vergessen viele Banken, diese Risikoprämie bei der Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung mindernd zu berücksichtigen.

Zudem wird eine Vorfälligkeitsentschädigung zu hoch berechnet, indem die Bank übersieht, dass sie mit dem Kunden häufig ein begrenztes Recht auf Sondertilgungen vereinbart hatte. Für diesen Anteil ist natürlich keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig, da der Kunde das Recht hat, den Betrag zu jeder Zeit zu tilgen.

Bei einer Reklamation wegen einer fehlerhaften Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung lenken die meisten Banken durchaus ein und entschuldigen sich mit einem Bearbeitungsfehler. Da der Kreditnehmer die komplizierte Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung kaum nachrechnen kann, fallen die Fehler der Bank oft nicht auf. Verschiedene Verbraucherverbände bieten das Überprüfen der entsprechenden Kostenrechnungen an, wobei sie teilweise auf Fehlerquoten von 50 und mehr Prozent stoßen. Dabei wirken sich die Fehler so gut wie immer nachteilig für den Kunden aus.

Vorfälligkeitsentschädigung vermeiden

Die beste Methode, eine Vorfälligkeitsentschädigung zu vermeiden, ist die Vereinbarung des Rechts auf Sondertilgungen in beliebiger Höhe. Diese wird sehr selten von der Bank angeboten, auf Nachfrage des Kreditnehmers wird sie jedoch häufig gegen einen geringen Zinsaufschlag eingeräumt.
Bei einer langfristigen Zinsfestschreibung besteht nach zehn Jahren das Recht, den Vertrag mit einer Frist von sechs Monaten zu kündigen, der Anspruch auf eine Vorfälligkeitsentschädigung besteht dann selbstverständlich nicht.

Bereits im letzten Jahr hat ein Urteil Aufsehen erregt, welches das Recht der Bank auf eine Vorfälligkeitsentschädigung negiert, sofern der Bank ein Kunde für die Übernahme des Darlehens angeboten wird, dessen Bonität nicht schlechter als die des ursprünglichen Kreditnehmers ist.

Die richtige Anlagestrategie in Zeiten der Wirtschaftskrise

Momentan sind die Möglichkeiten der Geldanlage vielfältig, aber nicht jede Strategie ist immer das Richtige. Viele Lockangebote kursieren in der Welt des Geldes. Ob man nun sein Geld risikofreudig an der Börse investieren will, oder lieber auf Nummer sicher geht und das Geld in eine Festgeldanlage steckt, muss zunächst einmal jeder für sich selbst entscheiden.

Wir möchten hier eine Strategie für die Geldanlage Tagesgeldkonten vorstellen, weil es momentan die beste und flexibelste Anlagemöglichkeit darstellt.

Ein Tagesgeldkonto ist in etwa mit einem Sparbuch vergleichbar. Jedoch sprechen die höheren Zinsen deutlich für ein Tagesgeldkonto, ebenso wie die tägliche Verfügbarkeit des Geldes. Diese Zinsen werden, je nach Bank, monatlich, vierteljährlich oder jährlich ausgezahlt.

Momentan schwanken die Zinsen auf Tagesgeldkonten zwischen 1,00% und 2,50%. Das Eröffnen eines Tagesgeldkontos ist völlig kostenlos und kann jederzeit wieder gekündigt werden. Bei den vielen Angeboten gilt es auch hier genauer hinzuschauen, in Bezug auf die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen an ein solches Konto.

Es gibt Tagesgeldkonten, die in einer Kombination mit einem kostenlosen Depotkonto angeboten werden (DAB Bank), oder es gibt eine kostenlose Kreditkarte von der Bank dazu, mit der es möglich ist weltweit kostenlos Geld abzuheben (DKB Bank, comdirect, Netbank).

Wer viel Wert auf hohe Zinsen legt, eröffnet momentan am besten ein Konto bei der Bank of Scotland (BoS). Dabei sollte sich aber nicht mehr Geld als 57.000 Euro auf dem Konto befinden, da diese Einlagen bei der BoS nur bis zu diesem Geldbetrag abgesichert sind.

Vor einem Kontoabschluss lohnt also in jedem Fall ein Tagesgeldkonto Vergleich .

Die beste Strategie ist nun der Besitz von mehreren Tagesgeldkonten. Da sich momentan die Zinsen ständig ändern, kann, im Falle des Besitzes mehrerer Konten, das Geld leicht auf das Konto mit den meisten Tagesgeldzinsen „umgeparkt“ werden.

Ebenso ein Vorteil dieser Strategie ist, dass das Geld verteilt wird. Falls wirklich einmal eine Bank in Insolvenz gehen sollte, ist nicht das gesamte Geld verloren, obwohl laut Gesetz eine Einlagensicherung bis zu 50.000 Euro pro Person vorgeschrieben wird (ab dem nächsten Jahr sogar bis zu 100.000 Euro).

Es gilt also darauf zu achten, ob sich die Bank im sogenannten Einlagensicherungsfonds befindet. Mit dieser Strategie des „Tagesgeldkontohopping“ vermehrt sich das Geld zurzeit am schnellsten.

Vorteile der gratis Kreditkarte

7. September 2009 Keine Kommentare

Die gratis Kreditkarte ist in erster Linie ein probates Mittel, um neue Kunden zu werben. Denn in der heutigen Zeit gibt es sehr viele Anbieter, bei denen man ein Konto zu den unterschiedlichsten Konditionen eröffnen kann. Da jedes Kreditinstitut im Kampf um neue Kunden einem immer stärkeren Wettbewerb ausgesetzt ist, lassen sich Neukunden durch besonders günstige oder gar Gratisangebote immer noch am besten werben. Ein mittlerweile sehr erfolgreiches Angebot der Banken ist das kostenlose Girokonto in Kombination mit einer gratis Kreditkarte. Das bedeutet, wenn man bei einer bestimmten Bank noch kein Konto besitzen sollte, bekommt man bei der dortigen Eröffnung eines Girokontos die Kreditkarte gratis hinzu. Diese ist in der Tat völlig kostenlos.

Noch vor wenigen Jahren war eine Kreditkarte nur etwas für wohlhabende Menschen. Doch mittlerweile kann sich fast jeder eine Kreditkarte leisten, da diese mittlerweile sehr günstig zu erhalten sind. In einigen Fällen eben sogar gratis. Kreditkarten bieten den großen Vorteil, dass man mit diesen weltweit einkaufen kann, da eine Kreditkarte inzwischen überall akzeptiert wird. So braucht man z.B. auf Reisen keine Angst vor einem möglichen Verlust des Bargeldes zu haben, beziehungsweise sich Sorgen machen, dass dieses nicht für die Dauer der Reise ausreicht. Und bei Verlust der Kreditkarte, lässt sich diese über eine Servicerufnummer einfach sperren. Der Kunde erhält daraufhin umgehend eine neue Karte. Oftmals schon am anderen Tag.

Eine wirklich kostenfreie Kreditkarte bietet beispielsweise die Deutsche Kreditbank AG mit ihrem Internetkonto DKB-Cash an. Das DKB-Cash Girokonto ist ebenfalls kostenlos und mit einem separaten Kreditkartenkonto ausgestattet. Als Kreditkarte wird eine Visacard ausgestellt, mit der DKB-Kunden an sämtlichen Geldautomaten in Deutschland – also unabhängig davon, ob es sich um einen Automaten einer Privatbank, einer Sparkasse oder einer Volks- und Raiffeisenbank handelt – gebührenfrei Bargeld abheben können. Des weiteren wird bei Eröffnung des DKB-Kontos automatisch ein günstiger Dispositionskredit eingerichtet.

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Ein kostenloses Bankkonto eröffnen

4. September 2009 Keine Kommentare

Über hohe Kontoführungsgebühren muss man sich nicht länger ärgern, denn man kann bei vielen Banken ein kostenloses Bankkonto eröffnen und Geld sparen. Dabei ist nicht nur die Kontoführung kostenlos, sondern auch die EC-/Maestrokarte und meist auch eine Kreditkarte. Wer bislang z.B. 5 Euro pro Monat für sein Bankkonto zahlt und dann noch einmal 20 Euro Jahresgebühr für seine Kreditkarte, kann bei einem Wechsel zu einem kostenlosen Bankkonto jedes Jahr 80 Euro sparen. Da Partnerkarten meist auch kostenlos sind, ist das Einsparpotenzial sogar noch höher. Die eigenen Finanzen werden können so dauerhaft geschont werden.

Bei den meisten Banken müssen die Kunden allerdings jeden Monat einen bestimmten Mindestgeldeingang haben, um ein Bankkonto kostenlos (in der Regel handelt es sich um ein kostenloses Girokonto) eröffnen zu können. Dieser Mindestgeldeingang ist oft recht hoch angesetzt, so dass Geringverdiener außen vor bleiben. Daneben gibt es auch Konten, die für die Gebührenbefreiung zwar keinen Mindestgeldeingang, dafür aber ein kontinuierliches Mindestguthaben aufweisen müssen. Nur einige wenige Banken verzichten komplett auf solche Beschränkungen und bieten ein kostenloses Girokonto ohne Wenn und Aber an. Hier können dann auch alle Geringverdiener ein online Bankkonto kostenlos erhalten, vorausgesetzt ihre Schufa Auskunft ist in Ordnung.

Dies gilt auch für Geschäftskontenanträge. Das kostenlose Geschäftskonto wird aktuell nur von der Skatbank angeboten. Alle anderen Banken lassen sich den Service der Kontoführung für Unternehmer oder Selbstständige gut bis sehr gut bezahlen.

Man kann sowohl bei Direktbanken als auch bei Filialbanken ein kostenloses Bankkonto eröffnen. Filialbanken bieten den Vorteil, dass Überweisungen nicht nur per Online-Banking, sondern auch mit dem Überweisungsautomat in der Filiale möglich sind. Weiterhin bieten viele Filialbanken auch Einzahlungsautomaten an, so dass auch außerhalb der Öffnungszeiten Bareinzahlungen auf das Bankkonto möglich sind.

Bei Direktbanken sind Überweisungen nur per Online-Banking möglich. Für Bareinzahlungen muss man den Umweg über eine Filialbank gehen, welche dafür in der Regel eine Bearbeitungsgebühr verlangt. Diese Gebühr kann man vermeiden, wenn man Bargeldeinzahlungen über das Konto eines Verwandten oder Freundes, der ein Konto bei einer Filialbank besitzt, tätigt. Bargeldeinzahlungen können aber auch gegen eine geringe Gebühr in den Filialen der Deutschen Bundesbank erfolgen.

Wer ein online Bankkonto bei einer Direktbank eröffnet, hat zwar den Nachteil einer etwas umständlichen Bargeldeinzahlung, erhält dafür aber ein vollwertiges und dabei sehr komfortables Konto. So muss der Kunde z.B. seine Kontoauszüge nie am Auszugsdrucker abholen, sondern bekommt sie regelmäßig zugeschickt. Zudem bieten die Direktbanken oft bessere Konditionen, z.B. eine höhere Guthabenverzinsung oder kostenfreie Bargeldabhebungen mit der Kreditkarte.

Bezahlt man in Zukunft mit dem Handy?

4. September 2009 Keine Kommentare

Eine neue und interessante Zukunftsvision: Wenn man an die Digitalisierung von Bargeldlosen Bezahlvorgängen denkt, so kommt man schnell auf das Handy als Zahlungshelfer, denn es hat bereits in seiner heutigen Form fast alles was man braucht. Auf dieser digitalen Plattform können eigentlich ebenso gut die Daten, die sonst auf einer EC- oder Kreditkarte gespeichert sind abgelegt werden. Statt immer Bargeld oder die unterschiedlichsten Karten mit sich herumzutragen, nutzt man an der Kasse einfach das Handy und hält es kurz an ein Lesegerät – schon wird das Geld vom Konto oder dem gutgeschriebenen Prepaid-Geld abgebucht. Ist so etwas noch Zukunftsmusik?

Nicht mehr ganz! Der finnische Handykonzern Nokia, stellte jüngst das System Nokia Money vor, mit dem genau dass möglich ist. Zwar befindet sich der Betrieb des Nokia Money Programms noch in der Erprobungsphase, doch ist durchaus absehbar dass solche Bezahlvorgänge in Zukunft mit zum Alltag gehören könnten.

Hat man eh schon mal die Geldverwaltung auf dem Handy etabliert, so wären auch weitere clevere Applikationen denkbar. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Börsen-Broker App auf einem modernen Smartphone? Auch könnte man live seinen Kontostand abfragen, Überweisungen tätigen und eigentlich alles machen, wofür man sonst vollwertiges Onlinebanking und eine Filiale benötigt. Früher oder später könnte das Mobiltelefon so dafür sorgen dass die Geldbörse nach und nach völlig verschwindet.

Auch andere (eher lästige) Sachen, die wir sonst im Portmonee mit uns herumtragen wären digital auf dem Handy ablegbar und so letztendlich wesentlich handlicher und griffbereiter. Beispiele? Personalausweis, Mitgliedskarten, Pässe, Krankenkassenkarten und alles was in diese Richtung geht verfügt sowieso schon über einen Chip. Warum nicht einfach alles auf der Elektronik, die sich eh im Mobiltelefon befindet zentralisieren und bündeln? So bräuchten wir dann zukünftig nichts weiter mehr als unser Handy (dessen Name dann so langsam überdacht werden müsste) mitzuführen und wären auch ganz ohne Portmonee “vollständig”.

Festgeld – Vorteile und Nachteile

26. August 2009 Keine Kommentare

Das Festgeld ist in erster Linie eine sichere Geldanlage, die dem Aufbau eines Vermögens dient. Der große Vorteil des Festgeldes sind die im Vorfeld vereinbarten Zinsen, die dem Anleger über die gesamte Laufzeit sicher gezahlt werden. Das Festgeld ist somit sicher vor Zinssenkungen.

Als Nebeneffekt der Finanzkrise, in der die Verbraucher wieder mehr auf Sicherheit orientiert sind, erlebt das Festgeld derzeit eine höhere Nachfrage, weil auch die Zinsen für Tagesgeldkonten stark gesunken sind. Anleger, die auf das Geld, welches sie fest anlegen, verzichten können, bekommen derzeit höhere Zinsen, als sie beim Tagesgeld erwarten können. Sparer können sich somit heute die Zinsen für die Zukunft sichern.
In den jetzigen Zeiten gibt die Anlage in Festgeld den Menschen wieder ein Stück Sicherheit und lässt sie beruhigt schlafen. Ein Festgeldkonto lässt sich bei vielen Banken online einrichten, kostet keine Gebühren und der Anlagezeitraum lässt sich zwischen drei Monaten und fünf Jahren oder noch länger frei wählen.

Wer sein Vermögen langsam aber sicher vermehren will, fährt mit Festgeld eine gute Vermögensaufbaustrategie, insbesondere dann, wenn er risikoreichere Investments in Aktien oder Aktienfonds vermeiden möchte und beim Tagesgeld davon ausgeht, dass der Tiefpunkt bei den Zinsen noch nicht erreicht ist.

Aber bei allen Vorteilen, das Festgeld hat auch Nachteile. Während der Laufzeit der Festgeldanlage ist das Geld nicht verfügbar und wenn, dann nur mit großen Zinsverlusten. Das heißt, der Anleger sollte nur Geld in Form von Festgeld anlegen, dass er sicher nicht benötigt und immer noch über ausreichend Liquidität verfügen. Ein weiterer Nachteil des Festgeldes ist, dass fast alle Banken bestimmte Mindestanlagebeträge fordern, die meist bei 2.500 oder 5.000 Euro liegen.

Ein weiterer Nachteil des Festgeldes ist, dass auch bei steigenden Zinsen während der Anlagezeit keine Umschichtung in attraktivere Produkte möglich ist. Der Anleger legt sich im wahrsten Sinne des Wortes fest.

Bonuszertifikate: Viel Sicherheit, höhere Erträge

Anlagezertifikate sind im Zuge der Finanzkrise in Verruf geraten: Das einst rein philosophische Emittentenrisiko ist spätestens mit dem Fall der Lehman-Bank im September 2008 ins Bewusstsein der Anleger gerückt. Mittlerweile aber kehrt das Vertrauen zurück. Ein Grund dafür sind sicherlich sie außerordentlich attraktiven Renditen, die Anleger mit strukturierten Produkten erzielen können.

Bonuszertifikate gehören zu den Produkten mit dem attraktivsten Auszahlungsprofil. Sie ermöglichen es, mit einem überschaubaren Risiko eine Performance zu erzielen, die deutlich über der Performance sicherer Anlagen liegt.

Das Prinzip einer Bonus-Struktur in der klassischen Variante ist einfach. Die Papiere beziehen sich auf einen bestimmten Basiswert, wie etwa den Deutschen Aktienindex oder den EuroStoxx 50. Fällt dieser Basiswert, der in der Fachsprache auch als Underlying bezeichnet wird, während der Laufzeit des Zertifikates nie unter einen bestimmten Wert, erhält der Anleger den vereinbarten Bonus zuzüglich seiner Einlage zurückbezahlt.

Die Bonuszahlung erlaubt attraktive Renditen auch dann, wenn der Basiswert moderat fällt oder sich seitwärts bewegt. Steigt der Kurs des Underlyings über das Niveau aus Rückzahlung plus Bonus hinaus an, erhält der Inhaber des Zertifikates diesen Kurswert ausbezahlt – an steigenden Kursen wird also unbegrenzt partizipiert.

Fällt der Kurs das Basiswertes allerdings während der Laufzeit unter die Bonusbarriere, erlischt die Struktur: Anleger besitzen dann ein einem Indexzertifikat gleiches Wertpapier und erhalten am Ende der Laufzeit den einfachen Kurswert ohne Bonus ausbezahlt.

Im Vergleich zum Direktinvestment in den Basiswert fährt der Anleger mit einem Bonuszertifikat also nie schlechter: An steigenden Kursen wird unbegrenzt verdient, bei stark fallenden Kursen fällt der Verlust nicht größer aus als beim Direktinvestment und in stagnierenden Märkten wird die Rendite durch die Bonuszahlung aufgewertet.

Wie das ganze an einem Beispiel aussieht, ist auf der Seite http://www.investmentsparen.net/bonuszertifikate.html rechnerisch und grafisch veranschaulicht.

Es sei allerdings erwähnt, dass die Bonus-Struktur den Verzicht auf die Dividenden mit sich bringt, die der Basiswert während der Laufzeit ausschüttet. Hier müssen Anleger wachsam sein: Banken konstruieren gerne optisch attraktive Produkte, indem sie eine Laufzeit von beispielsweise 39 Monaten ansetzen, während der viermal die Dividende ausgeschüttet wird.

In unruhigen Börsenzeiten sind Bonuszertifikate am attraktivsten: Der Abstand zur „gefährlichen“ Bonus-Barriere ist dann am größten und die Bonuszahlung fällt besonders großzügig aus.

Altersvorsorge: Viele Produkte überteuert

DieDeutschen haben die Zeichen der Zeit erkannt und sorgen in zunehmendem Maße für das Alter vor. Immerhin stehen ihnen dafür mit der gesetzlichen, der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge drei Durchführungswege offen. So lobenswert die Akzeptanz des Unvermeidlichen auch ist, so sehr wird auch Geld für überteuerte Finanzprodukte verschwendet. Banken und Versicherungen denken bei der Beratung gerne an die eigene Provision – zulasten ihrer Kunden.

Ein klassisches Beispiel ist die Kapitallebensversicherung, die noch immer zu den beliebtesten Anlageformen in Deutschland gehört. Das Argument der Banken: Vermögensaufbau und Absicherung der Hinterbliebenen können „aus einer Hand“ abgedeckt werden. Der Nachteil für den Kunden: Die Rendite der Police wird durch Provisionen und andere versteckte Kosten gemindert.

Kombinierte Finanzprodukte sind meist unvorteilhaft. Besser ist es, die Hinterbliebenen mit einer Risikolebensversicherung abzusichern und den Vermögensaufbau separat vorzunehmen. Dies muss entgegen der Darstellung vieler Banken und Versicherungen nicht immer über Lebens- und Rentenversicherung geschehen. Auch die Einzahlung in einen Fonds über einen Sparplan kann zum Ziel führen – zu besseren Konditionen.

Durch die Änderung steuerlicher Regelungen im Jahr 2005 sind klassische Lebens- und Rentenversicherungen ohnehin nicht mehr so attraktiv wie früher. In der Einzahlungsphase sind nur noch Beiträge zu Riester- oder Rürup-Verträgen abzugsfähig. Die Erträge der Police werden nach Auszahlung der Hälfte des persönlichen Steuersatzes besteuert – die Steuerfreiheit nach 12 Jahren Vertragslaufzeit wurde ebenfalls zum 01.01.2005 abgeschafft.

Das Preis-Leistungsverhältnis von Lebens- und Rentenversicherungen ist nüchtern betrachtet schlecht. Der gesetzliche Garantiezins ist in den vergangenen Jahren stark gesunken und beträgt derzeit nur noch 2,25 Prozent. Er bezieht sich nur auf die Mittel, die der Lebensversicherer tatsächlich anlegt  – Verwaltungskosten und Provisionen sind nicht berücksichtigt.

Eine solche Verzinsung lässt sich jederzeit mit Tagesgeld und Festgeldern erwirtschaften, für die keine Kosten anfallen. Das zeigt ein aktueller Tagesgeld-Vergleich. Darüber hinaus müssen Vertragsinhaber mit großen Verlusten rechnen, wenn sie vorzeitig aus ihrem Vertrag aussteigen wollen – bei rund der Hälfte aller in Deutschland abgeschlossenen Policen ist dies der Fall.

Vor- und Nachteile von Kreditvermittlern

Es braucht heutzutage nicht viel, um plötzlich in einer Schuldenfalle zu sitzen. Alleine aus dieser aber wieder herauszukommen, wird sehr schwierig. Einfacher ist es da, einen Kredit aufzunehmen. Doch welcher ist der günstigste? Viele sind bei dieser Suche durch aufgrund der enormen Anzahl marktaktueller Kreditanbieter schnell überfordert. Auch nimmt es eine Menge Zeit in Anspruch. Denn um einen ordentlichen Vergleich anstellen zu können, muss man auch bei kleineren und eher unbekannten Banken nachfragen.

Vorteile eines Kreditvermittlers

Kreditvermittler nehmen diese Arbeit ab. Dafür greifen sie auf eine Vielzahl von Banken und Kreditanbietern zurück. Dabei kommt es auch darauf an, wie groß der Fundus an Banken und Kreditanbietern ist, der dem Kreditvermittler zur Verfügung steht. Je umfangreicher dieser ist, desto wahrscheinlicher ist es, den günstigsten Kredit zu erhalten.

Einer der bekanntesten Kreditvermittler ist Bon Kredit. Dieser besteht bereits seit 35 Jahren am Markt und bietet Verbrauchern und auch Selbstständigen für jeden Zweck passende Kredite zu fairen Konditionen. Ein großer Vorteil besteht darin, dass die gesamte Kreditabwicklung vom Antrag bis hin zur Auszahlung völlig kostenfrei ist. Vermittelt werden dabei Darlehen sowohl mit als auch ohne Schufa-Abfrage.

Die Bearbeitung der Kreditanfrage erfolgt umgehend, so dass Kreditsuchende meist innerhalb von 24 Stunden eine Antwort bekommen. Diese können das Angebot dann in aller Ruhe prüfen. Nach Rücksendung der Unterlagen erfolgt die Auszahlung, so dass sich Wünsche innerhalb weniger Tage realisieren lassen.

Tipps zum Schutz vor schwarzen Schafen

Da man sich in so einem Geschäftsfeld schnell bereichern kann, gibt es natürlich auch eine Menge unseriöser Anbieter, die unwissenden Kreditsuchenden schon vor Vermittlung eines Kredites ungerechtfertigt hohe Beträge abknöpfen ohne etwas Nützliches getan zu haben.

Verbraucher sollten deshalb niemals Vorkosten zahlen, denn eine etwaige Vermittlungsprovision fällt erst nach Auszahlung des Darlehens an. Auch sollte nichts unterschrieben werden, was nicht verstanden wird. Lieber sollte mehrmals nachgefragt werden, ehe der Vertrag unterschrieben wird. Auch ist es wichtig, sich auf keinen Fall von Vertretern am Telefon einen Termin aufzwängen zu lassen. Behält man diese Regeln im Kopf, kann bei der Kreditsuche nichts schief gehen.

Einsparpotenziale durch kostenlose Kontoangebote

Fast jede Geschäftsbank hat mittlerweile ein kostenloses Girokonto in ihrem Produktportfolio. Ebenfalls werben die meisten Direktbanken mit diesem Angebot. Doch erhalten die Kunden, die sich für ein kostenloses Girokonto entscheiden, genau die gleichen Vorzüge wie bei einem gebührenpflichtigen Konto und lässt sich am Ende wirklich so viel einsparen oder treiben einen vielleicht die versteckten Gebühren in ein „Minusgeschäft“?

Die Zeitschrift „Finanztest“ kam in ihrer Juli-Ausgabe zu dem Ergebnis, dass bezüglich Kontoführungskosten ein Einsparpotenzial von über 100 Euro im Jahr besteht, wenn sich der Bankkunde für ein kostenloses Girokonto entscheidet. Dabei wurden vermeintlich kostenlose Girokonten genau unter die Lupe genommen und  immerhin 17 Konten gefunden, die ohne Wenn und Aber wirklich gratis sind.

Dabei handelt es sich meistens um Angebote der Direktbanken. Bei Direktbanken handelt es sich um Banken, die Bankgeschäfte ohne eigene Filialen betreiben. Dadurch fällt ein kostenintensiver Verwaltungsapparat weg. Nur so können die günstigen Konditionen an die Kunden weitergegeben werden.

Wenn Kunden sich für ein kostenloses Girokonto entscheiden, müssen diese keine Bedenken haben, dass ihnen nicht der gleiche Service zukommt wie bei gebührenpflichtigen Konten. Denn einige kostenlose Girokonten bieten sogar eine Guthabenverzinsung an oder ein Tagesgeldkonto mit einer guten Verzinsung. Kunden, die wechseln möchten, können also nur gewinnen.

Allerdings setzt das einen intensiven Vergleich voraus. Denn es gibt unter anderem auch Angebote, deren Kostenbefreiung an Bedingungen geknüpft ist. Bei einigen wird ein monatlicher Mindestgeldeingang vorausgesetzt, bei anderen wiederum kostet jede Kontonutzung. Abhängig von den eigenen wirtschaftlichen Verhältnisse sollte auch auf den Dispozins geachtet werden. Denn das Überziehen des Kontos ist noch immer recht teuer, auch bei den Gratiskonten.

Auch gibt es immer mehr Banken, die neben einem kostenlosen Girokonto eine ebenfalls kostenfreie Kreditkarte anbieten. Und eine gebührenfreie Kreditkarte muss im Hinblick auf die gebotenen Leistungen seinem kostenpflichtigen Produkt in nichts nachstehen. Ganz im Gegenteil – einige Banken bieten sogar eine Verzinsung auf das Kreditkartenkonto an. Auch kann man mit diesen an vielen Automaten im In- und im Ausland kostenlos Geldabheben

Drei-Wege-Finanzierung als Kreditvariante beim Autokauf

Neben dem Privatkundenleasing und dem klassischen Ratenkredit steht Verbrauchern bei der Finanzierung eines neuen PKW die so genannte Drei-Wege-Finanzierung zur Verfügung, welche im Grunde eine Kombination aus den beiden erstgenannten Finanzierungswegen ist.

Die besondere Eigenheit dieser – in letzter Zeit immer öfter gewählten Finanzierungsvariante beim Autokauf – ist zum einen die relativ niedrige monatliche Ratenbelastung und zum anderen die Wahlmöglichkeit bei Laufzeitende. Der Kunde kann dann entscheiden, ob er die vereinbarte und meist relativ hohe Schlussrate zahlt, diese durch einen neuen Kredit weiterfinanziert oder den Pkw an den Händler zurückgibt.

Für welche Zielgruppen geeignet?

Damit ist die Drei-Wege-Finanzierung vor allem für zwei Zielgruppen besonders geeignet: für diejenigen, welche eine geringe monatliche Belastung wünschen, am Ende der Laufzeit aber gegebenenfalls auf jeden Fall die relativ hohe Schlusszahlung stemmen können, und für diejenigen, welche heute noch nicht wissen, ob sie den finanzierten Pkw wirklich dauerhaft als Eigentum erwerben wollen.

Kritische Betrachtung der Finanzierungsgesamtkosten

So schön diese Wahlmöglichkeiten klingen, sollten interessierte Verbraucher eines beachten:

Dieses Wahlrecht wird durch im Vergleich zur gewöhnlichen Bankfinanzierung relativ hohe Gesamtkosten erkauft, da die Schlussrate ja über die gesamte Laufzeit mitverzinst, also mitfinanziert, wird. Wie hoch die Unterschiede sein können, zeigt dabei der Ratgeber „Drei-Wege-Finanzierung“ des Fachportals kreditvergleich.net, welcher im dargestellten Beispiel bei einem PKW-Kaufpreis zu Mehrkosten von rund 3.000 Euro oder 15 Prozent gegenüber der klassischen Finanzierung über einen Ratenkredit kommt, allerdings gleichzeitig eine um rund 20 Prozent niedrigere monatliche Ratenbelastung ausweist.

Dieser finanzielle Nachteil steht also der hohen Flexibilität und der niedrigen monatlichen Belastung entgegen und sollte vor der Entscheidung für diese Finanzierungsvariante bedacht werden. Auch hier gilt also: Vergleichsangebote berechnen lassen und die Gesamtkosten der Finanzierung miteinander vergleichen, kann helfen, bares Geld zu sparen.

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen durch die Abwrackprämie als Konjunkturpaket die Anzahl der gekauften Neu- und Jahreswagen wieder rapide ansteigt und dementsprechend viele Finanzierungen abgeschlossen werden, kommt der kritischen Betrachtung und dem Vergleich aller zur Verfügung stehenden Finanzierungsvarianten eine erhöhte Bedeutung zu.

Kapitalerhalt in Zeiten der Finanzkrise

Das Jahr 2008 hat für die meisten Börsianer mit teils heftigen Verlusten geendet, nachdem im Jahresverlauf – ausgelöst durch die in 2007 aufgekommene Immobilienkrise – die Indizes weltweit um teilweise 40 bis sogar weit über 50 Prozent gefallen waren. Da stellt sich immer mehr Anlegern die Frage: wohin mit dem Geld in diesen Zeiten, um zumindest den Kapitalerhalt zu gewährleisten und damit die Krise auszusitzen.

In 2008 lautete die Antwort darauf: Tagesgeld. Bei täglicher Verfügbarkeit, ohne Mindesteinlage und bei fast allen inländischen Kreditinstituten durch Mitgliedschaft sowohl in der gesetzlichen Einlagensicherung als auch einem weiteren Sicherungsfonds sehr hoher Sicherheit ließen sich damit Zinsen von 4,00 oder sogar noch mehr Prozent erzielen. Wohlgemerkt in einer Zeit, in welcher sich die Aktienkurse auf Talfahrt befanden und auch Bundesanleihen trotz wesentlich längerer Laufzeit kaum höhere Zinsen boten.

Wie sieht nun die Lage in 2009 aus? In Folge der zahlreichen Zinssenkungen durch die Europäische Zentralbank und die wieder in Fluss gekommene Kreditvergabe zwischen den Geschäftsbanken sind die Zinsen, welche aufs Tagesgeld gezahlt wurden, kontinuierlich gesunken. Dies wird besonders deutlich, wenn man sich dazu entsprechende Langfristcharts anschaut, wie sie zum Beispiel vom Fachportal tagesgeldvergleich.net veröffentlicht werden (Link zur Webseite: Tagesgeldkonto Teilbereich Statistiken und Zinsentwicklung).

Dort werden für den 1. Juli 2009 bei 5.000 Euro Einlage und einem Monat Anlagedauer durchschnittliche Zinsen von 2,12 Prozent pro Jahr ausgewiesen. Zum 1. Juli 2008 waren es noch 4,10 Prozent pro Jahr. Bei 50.000 Euro Anlagesumme ist der Durchschnittszins im selben Vergleichszeitraum von 3,92 auf 2,00 Prozent pro Jahr gesunken.

Angesichts dieser Zinsen mag der eine oder andere vom Tagesgeld lieber Abstand nehmen wollen, aber mehrere Fakten sprechen nach wie vor für diese Art des Sparens:

Zum einen kann über das Geld täglich verfügt werden. Sobald sich die Kapitalmärkte also wieder beruhigt haben, können Börsianer damit von heute auf morgen wieder an der Börse investieren. Zum anderen steigen in Zeiten steigender Leitzinsen nach und nach auch wieder die Zinsen auf derartige Sparkonten. Und zu guter Letzt ist es die Realwertentwicklung, welche betrachtet werden muss. Diese ergibt sich aus der Verzinsung abzüglich Steuern und Inflation.

Und genau hier gibt es seit 2009 durch die Abgeltungssteuer für viele Sparer Vorteile, da Zinserträge nun nur noch mit pauschalen 25 Prozent zzgl. Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer besteuert werden. Dazu kommt aktuell eine Inflationsrate von um die null Prozent, welche mit der neuen Besteuerung am Ende dafür sorgt, dass die reale Rendite von Tagesgeldkonten trotz der auf den ersten Blick niedrigeren Zinsen in 2009 teilweise deutlich über der in 2008 liegt.

Erbschaftssteuerreform – welche Steuerbefreiungen gibt es?

Das Bundesverfassungsgericht hatte dem Gesetzgeber aufgegeben, spätestens zum 1.1.2009 ein neues, verfassungskonformes Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht in Kraft zu setzen. Die Reform kam gerade noch rechtzeitig und führt in der Regel zu einer Erhöhung der Steuerwerte für Grundbesitz, weil die Wirtschaftsgüter zumindest annähernd mit ihrem Verkehrswert angesetzt werden müssen. Wegen der gleichzeitig damit einhergehenden Anhebung der persönlichen Freibeträge kann „Omas Häuschen“ in vielen Fällen nach wie vor steuerfrei übertragen werden. Weil Geschwister der ungünstigeren Steuerklasse II zugeordnet werden und die Steuersätze teils deutlich erhöht wurden, dürften sie im Allgemeinen zu den Verlierern der Reform gehören.
Schon bisher war es möglich, dass sich Ehegatten untereinander das Familienwohnheim zu Lebzeiten steuerfrei übertragen konnten. Größe und Wert des Objekts spielten dabei keine Rolle. Nach neuem Recht wurde die Befreiung deutlich ausgedehnt. Sie gilt jetzt für

  • Schenkungen unter Lebenden zwischen Ehegatten oder Lebenspartnern,
  • Erwerbe von Todes wegen durch den Ehegatten oder Lebenspartner und
  • Erwerbe von Todes wegen durch Kinder oder Enkel.

Wie schon bei den persönlichen Freibeträgen, stellen sich eingetragene Lebenspartnerschaften auch hier neuerdings deutlich besser. Das Familienwohnheim kann jetzt zwischen den Partnern steuerfrei übertragen werden, ohne dass das zu einer Ausnutzung der persönlichen Freibeträge führt.
Steuerspar-Tipp 1: Von der Steuerbefreiung profitieren Sie auch, wenn das Objekt (Familienwohnheim) nur teilweise zu eigenen Wohnzwecken genutzt wird. Bisher ging die Steuerbefreiung komplett verloren, sofern die Wohnungsnutzung nicht überwog oder das Objekt auch nur teilweise vermietet wurde. Der Bundesfinanzhof hat dieser Auffassung des Fiskus zur alten Rechtslage allerdings kürzlich eine klare Absage erteilt (vgl. Urteil v. 26.2.2009, II R 69/06).
Steuerspar-Tipp 2: Der Fiskus verzichtet allerdings dann auf eine nachträgliche Steuerfestsetzung, wenn Sie aus zwingenden Gründen an der weiteren Selbstnutzung gehindert sind. Ein solch zwingender Grund soll insbesondere eintretende Pflegebedürftigkeit sein. Ob und ggf. welche anderen Gründe ebenfalls berücksichtigt werden müssen, ist zurzeit noch völlig unklar. Bis die Gerichte hierüber abschließend entschieden haben, sollte eine nachträgliche Besteuerung wegen Aufgabe der Selbstnutzung zumindest dann nicht akzeptiert werden, wenn zwingende berufliche oder private Gründe für den Auszug aus dem Objekt verantwortlich waren.
Achtung, Steuerfalle: Gehören Kinder bzw. Enkel zu den Erben des Familienwohnheims, gilt die Steuerbefreiung für diese nur, soweit die Wohnfläche der Wohnung 200 m2 nicht übersteigt. Bei größeren Wohnungen kommt womöglich eine anteilige Steuerbefreiung in Betracht, ausdrücklich klargestellt wurde dies durch die Finanzverwaltung allerdings noch nicht.

Wohin mit dem Ersparten? Tipps zum Vermögensaufbau für Jugendliche!

Geld spielt für viele Personen, egal ob jung oder alt, eine zentrale Rolle. Sei es für die nächste Party, der erste Urlaub ohne die Eltern oder der Traum vom Führerschein und dem eigenen Auto. Immer früher befinden sich Jugendliche auf der Suche nach einem Job, neben dem Schulalltag. Schüler mit guten Leistungen können es sich zweifellos eher erlauben am Nachmittag im Supermarkt um die Ecke Regal einzuräumen als Jugendliche, die Jahr für Jahr nur knapp die Versetzung schaffen.

Auch wenn die meisten Neben- und Ferienjobs „lediglich“ mit Löhnen von 5 – 10 Euro bezahlt werden, schätzen sich die meisten Personen in der aktuellen Wirtschaftslage glücklich über jeden Job. Wer sich für die bevorstehenden Sommerferien einen Aushilfsjob für mehrere Wochen sichern konnte, darf sich glücklich schätzen und sieht in nächster Zeit einige hundert oder gar tausend Euro mehr auf seinem Girokonto.

Das Geld ist eingegangen, ein kleiner Teil wird hiervon in der Regel recht schnell in DVDs, CDs oder trendige Klamotten investiert. Der Großteil des Lohns bleibt im schlechtesten Fall unverzinst auf dem Girokonto, im besten Fall mit 0,50-1,00% auf dem Sparbuch. Doch auch mit kleineren Geldbeträgen und auch für Jugendliche und junge Erwachsene stehen lukrativere Möglichkeiten für die Geldanlage zur Verfügung.

Recht bekannt und in Deutschland gleichzeitig sehr beliebt sind Tagesgeldkonten. Von der Funktionsweise ähnelt das Tagesgeld sehr stark dem Girokonto, so kann, wie der Name bereits erahnen lässt, täglich über das angelegte Geld verfügt werden. Im Gegensatz zum Girokonto lassen sich mit dem Tagesgeldkonto jedoch keine Rechnungen bezahlen oder Einkäufe in Geschäften begleichen. Die Zinsen bewegen sich beim Tagesgeld zwischen 1,50 und 3,30 Prozent, nachdem diese zuletzt teilweise drastisch gefallen sind.

Als Alternative zum Tagesgeld findet das Festgeld aktuell immer mehr Anhänger. Der Vorteil: Während sich die Zinsen für das Tagesgeldkonto theoretisch täglich ändern können, ist der Zins beim Festgeldkonto garantiert. Der Nachteil: Das Ersparte wird für einen vorher festgelegten Zeitraum (von einem Monat bis zu 10 Jahren) „fest“ angelegt, während der Laufzeit kann über diese Geld nicht verfügt werden. Wer sich sicher ist, dass er für eine bestimmte Zeit auf einen Teil seines Geldes verzichten kann, fährt aufgrund der Zinsgarantie mit der Festgeldanlage besser. Viele Banken fordern jedoch eine Mindesteinlage (z.B. 500 Euro), beim Tagesgeld geht es bereits mit dem ersten Euro los.

Fazit: Das Tagesgeld und Festgeld ist auch für kleine Geldbeträge gut geeignet und sinnvoll. Durch die Inflation verliert das erarbeitete Geld auf dem Girokonto langsam aber sicher an Wert, während bei einer verzinsten Geldanlage die Inflation zumindest ausgeglichen werden kann. In Punkto Sicherheit fahren Verbraucher mit diesen Geldanlagen ebenfalls sehr gut, dank der Einlagensicherung sind die Sparguthaben in vielen Fällen für mehrere Millionen Euro pro Kunde abgesichert.

Derivate – was ist das?

29. Juni 2009 Keine Kommentare

Oft liest und hört man von Aktienoptionen, doch was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Kain Kapital hat sich nach dem Gespräch über Aktien mit seinem Sohn Phil entschieden, ein paar Bücher über Geldanlagen zu lesen. Dabei hat er festgestellt, dass es außer Aktien noch viele andere Anlagemöglichkeiten gibt. Eine Gruppe davon sind die so genannten Derivate, die auch als derivative Finanzinstrumente bezeichnet werden.

Das sind Produkte, die von Geldinstituten ausgegeben werden und deren Marktwert sich von dem Wert des Basisinstruments, zum Beispiel der Aktie, ableitet. Daher kommt auch der Name, denn derivare ist lateinisch und heißt ableiten. Zu den Derivaten gehören Finanzprodukte wie Zertifikate, Futures, Optionen, Optionsscheine, Forwards und Swaps.

Das ist für Kain wieder viel zu viel unverständliches Fachchinesisch und er pickt sich erstmal die Optionen raus, um mehr über die Derivate zu lernen. Durch den Kauf einer Option erwirbt man das Recht, eine Aktie in der Zukunft zu einem vorher vereinbarten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Deshalb wird eine Aktienoption auch als bedingtes Termingeschäft bezeichnet.

Der Käufer erwirbt das Recht, hat aber nicht die Pflicht, während eines festgelegten Zeitraums, der so genannten Kontraktlaufzeit oder auch Lebenszeit, oder am Ende der Laufzeit zum Ausübungsdatum eine bestimmte Menge Aktien zu einem im voraus festgelegten Preis, dem Ausübungspreis, zu kaufen (Call-Option) oder zu verkaufen (Put-Option). Der Verkäufer erhält den Kaufpreis der Aktienoption und hat die Verpflichtung, den Basiswert zum vorher bestimmten Preis zu kaufen (wenn er einen Put verkauft hatte) oder zu verkaufen (Call).

„Puh“, denkt sich Kain, „das muss ich mir aber jetzt erstmal an einem Beispiel klar machen“. Er überlegt sich, wie das wohl für Aktien seiner „Kapital & Kumpels Kegelkugelmanufaktur AG“, kurz KKK AG, funktionieren würde.

Wenn eine Bank Aktienoptionen verkauft, muss sie sich festlegen, wie lange die Optionen gültig sind, wieviele Aktien pro Option gekauft oder verkauft werden können und wie hoch der Marktpreis der Aktien sein soll.

Die Peanuts Bank verkauft also Optionsscheine für je 10 KKK AG Aktien, die zwei Monate gültig sind. Der Preis der Aktien, die man für den Optionsschein bekommt, liegt bei 40 €. Wenn jetzt in diesen zwei Monaten der Aktienkurs vielleicht auf 45,- € steigt, kann man seine Option geltend machen und bekommt pro Optionsschein 10 Aktien zum Kurs von 40 €. Verkauft Kain dann direkt die Aktien weiter, hat er 5 € mal 10 Gewinn gemacht, also 50 € pro Optionsschein. Das ist dann eine Call-Option.

Bei einer Put-Option hat man das Recht, der Peanuts Bank 10 Aktien für 40 € zu verkaufen. Fällt also der Kurs der KKK AG Aktie in der Laufzeit der Option auf 35 €, kann man die Aktien kaufen und sie für 40 € an die Bank verkaufen. Wieder hat man einen Gewinn von 50 € pro Optionsschein gemacht.

Da fällt Kain auf, dass man so ja mit fallenden Aktienkursen Gewinn machen kann! Aber was kosten die Optionsscheine? Der Preis der Optionsscheine hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen von den Ausstattungsmerkmalen, also dem Ausübungspreis, der Restlaufzeit und dem aktuellen Kurs des Basiswertes. Zum anderen von komplizierten Modellen und Marktparametern, die aber zum Verständnis des Grundprinzips der Optionen nicht wichtig sind.

Der innere Wert einer Option ergibt sich aus der Differenz des Ausübungspreises und des aktuellen Aktienkurses. Der Ausübungspreis für eine Call-Option mit 10 Aktien zu 40 € wäre also 400 €. Ist der aktuelle Aktienkurs bei 45 €, dann ist der innere Wert der Option 50 €.
Die Restlaufzeit beeinflusst den Optionspreis, da bei einer längeren Restlaufzeit die Wahrscheinlichkeit größer ist, dass sich der innere Wert der Option noch ändert.
Der Optionspreis wird dann mit komplizierten mathematischen Modellen berechnet, die alle diese Faktoren berücksichtigen. Als Obergrenze kann man aber sagen, dass die Option niemals mehr wert sein kann als der Basiswert, von dem sie abgeleitet ist.

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Zusatzleistungen bei der Rürup-Rente

Mit einer Rürup-Rente (auch Basisrente genannt) sollten vor allem Selbstständige, Freiberufler und Angestellte mit gutem Einkommen für die Rente vorsorgen. Der Staat unterstützt die Sparer im Fall der Rürup-Rente zusätzlich, allerdings nicht über Zulagen wie bei der Riester-Rente, sondern in Form von nicht unerheblichen Abzugsmöglichkeiten bei der jährlichen Einkommenssteuer. Derzeit können etwa 13.000 Euro an Sparbeiträgen pro Jahr als Sonderausgaben geltend gemacht werden (bis zum Jahr 2025 wird dieser Betrag auf 20.000 Euro steigen) und mindern somit die eigene Steuerschuld entsprechend. Die Rürup-Rente ist ähnlich wie die gesetzliche Rente als Leibrente konzipiert. Das bedeutet, dass der Rürup-Vertrag nicht an andere Personen vererbt oder übertragen werden kann. Viele Menschen machen sich nun Gedanken, wie sie ihre nächsten Angehörigen trotzdem für den Todesfall absichern können, um das im Rürup-Vertrag gesparte Geld nicht verfallen zu lassen, falls sie frühzeitig sterben. Darauf haben die Versicherungsgesellschaften reagiert und bieten dem Kunden neben dem eigentlichen Vertrag (zum Beispiel Fondssparplan, normalen Rentenversicherung oder fondsgebundene Rentenversicherung) im Rahmen der Rürup-Rente nunmehr verschiedene Zusatzleistungen an, die je nach Bedarf in den Vertrag integriert werden können. Solche Leistungen, wie zum Beispiel der beschriebene Hinterbliebenenschutz oder die finanzielle Absicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit können durchaus sinnvoll sein. Selbst Verbraucherschützer haben schon häufig betont, dass eine Klausel im Versicherungsvertrag, die eine Beitragsrückgewähr im Todesfall während der Ansparphase sicherstellen soll, absolut empfehlenswert ist. Fakt ist jedoch, dass viele der zusätzlichen Leistungskomponenten zu Lasten der späteren Altersrente gehen. Aus diesem Grund sollten Sparer unbedingt vor dem Abschluss einer Rürup-Rente prüfen, ob ein derartiges Kombinationsangebot für die eigenen Bedürfnisse passend und unbedingt notwendig erscheint. Manchmal ist es sogar preisgünstiger eine Rürup-Rente ohne zusätzliche Leistungen abzuschließen und die Hinterbliebenen im Todesfall lieber über eine extra dafür abgeschlossene Risikolebensversicherung zu versorgen. Am besten ist sich ausgiebig zu informieren und verschiedene Angebote zu vergleichen. Nur so stellt man sicher, dass am Ende eine Rürup-Rente gefunden, die genau diejenigen Komponenten enthält, die benötigt werden und dennoch gute Ertragsaussichten bietet.